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Gaufinale in Gaildorf am 20.0.7.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Drei Treppchen-Plätze beim
Jugendturnfest des Turngaus Hohenlohe
Nachdem die Nachwuchs-Athletinnen beim Kreisturnfest im Schwäbisch Haller Hagenbachstadion im Mai erfolgreich waren und sich für das Gaufinale in Gaildorf qualifiziert hatten, stand am 20. Juli die Entscheidung auf Bezirksebene an.
Insbesondere die Athletinnen des starken Jahrgangs 2013 konnten an ihre Erfolge auf Kreisebene anknüpfen: Hannah Neumann gelang mit (Hand gestoppten) 8,36 Sekunden über 50 m, dem neuen persönlichen Rekord von 3,92 m beim Weitsprung und 21,50 m beim Werfen der Sprung auf Platz 2.
Edda Hage kam auf Platz 3, hätte aber durch eine konstantere Wurfleistung durchaus mehr von ihrem Potenzial abrufen können. Mit 3,49 m gelang ihr beim Weitsprung aber ein toller Satz, der ihre Möglichkeiten zeigt. Vierte wurde Rosalie Wieland, die trotz Handverletzung ihre Rekordmarke beim Werfen deutlich verbessern konnte und in ihrem letzten Wurf 22,50m und damit die zweitbeste Weite in ihrer Wettkampfgruppe ablieferte.
Auch Lena Irmler, Jahrgang 2016, lieferte wieder einen sauberen Wettkampf ab und belohnte sich mit einem guten Platz 3 in einer neunköpfigen Wettkampfgruppe. Kleiner Wermutstropfen: mit 2,97 m blieb sie denkbar knapp hinter der 3 m-Marke, die Trainer und Athletin gemeinsam ins Visier genommen hatten. Tessa Neuhäuser (2017) sammelte als jüngste der WGL-Teilnehmerinnen zusätzliche Wettkampferfahrung, blieb aber angesichts eines Teilnehmerfelds von insgesamt rund 500 Turnern und Athleten deutlich hinter ihren Möglichkeiten.
BW-Meisterschaft Aktive in Stuttgart am 19.07.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Silber für Alina Etzel im Hochsprung der Frauen
Einzige Haller Athletin beim Stabhochsprung der Frauen war Aline Faller (WGL/Post-SG), die noch der U20 angehört. In ihrem Wettbewerb war auch die ehemalige deutsche Meisterin Anjouli Knäsche vertreten, die aber erst einstig als Aline Faller bereits ausgeschieden war. Auch eine Springerin aus Mexico war am Start, die sich zurzeit in Deutschland aufhält und die Gelegenheit wahrnahm, mit in Deutschland ausgeliehenen Stäben zu springen.
Auch Aline Faller musste mit einem ihr bis dahin unbekannten Stab springen. Trainer Jochen Eberhart stellte beim Einspringen schnell fest, dass der bisherige Stab sich als zu weich erwies. Sie machte dann mit einem härteren Stab ihren ersten Wettkampfsprung über 2,90 Meter. Das war auch die Anfangshöhe der anderen Springerinnen ihrer Leistungsklasse. Die nächsten beiden Höhen bewältigte sie jeweils im ersten Versuch. Erst bei 3,20 Meter war sie einmal nicht aufmerksam genug und riss die Latte im ersten Versuch. Das kostete sie die Bronzemedaille, da eine der Konkurrentinnen diese Höhe ohne Fehlversuch bewältigte und damit Dritte wurde. Anjouli Knäsche vom VfB Stuttgart siegte mit 4,40 Meter. Joy Kessler von der LG Neckar-Enz wurde Zweite mit 3,80 Meter.
Die 23jährige Alina Etzel (WGL/Post-SG) schlug sich sehr gut im Hochsprung der Frauen und konnte mit einer Saisonbestleistung von 1,74 Meter ohne einen einzigen Fehlversuch den zweiten Platz belegen und sich über die Silbermedaille freuen, auch wenn sie an der erhofften B-Norm von 1,77m für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Dresden knapp scheiterte.
DIAK-Treppenlauf am 14.07.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Beeindruckend!!
Paul Mittnacht ist ganz schnell oben!!
Frankenmeisterschaft in NSU am 6.7.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Siebenmal auf dem Podest
Die WGL Schwäbisch Hall freut sich über zwei Comebacks
(aw) Das Team der WGL Schwäbisch Hall/PostSG hat bei den Frankenmeisterschaften in Neckarsulm eine starke Teamleistung gezeigt: Alle sieben Athletinnen und Athleten erreichten Podestplätze – drei erste, ein zweiter und drei dritte Plätze.
Das jüngste Teammitglied, Jakob Stecher, belegte in der Altersklasse M14 mit einer persönlichen Bestzeit von 2:25,34 Minuten über 800 Meter den dritten Platz, nachdem er zuvor im Weitsprung Fünfter geworden war.
Mit gerade einmal 23 Jahren bewies Teamstütze Alina Etzel erneut ihre Klasse im Hochsprung der Frauen. Mit übersprungenen 1,68 Metern sicherte sie sich den ersten Platz und fügte ihrer Sammlung einen weiteren Frankenmeistertitel hinzu.
Nach einer vierjährigen Wettkampfpause kehrte Oskar von Hamm im Speerwurf der U18 auf die Wettkampfanlage zurück. Mit dem 700-Gramm-Speer erzielte er 28,89 Meter und sicherte sich damit den dritten Platz. Ein solides Comeback, auf dem sich aufbauen lässt.
Bei der Rückkehr auf Rang 3
Ein weiteres Comeback gelang auch Julia Dikic, die nach drei Jahren Pause ihr erstes Bahnrennen bestritt. Trotz gesundheitlicher Hürden, die lange Zeit an Leistungssport nicht denken ließen, meldete sich die ehemalige mehrfachen Baden-Württemberg-Meisterin eindrucksvoll zurück. In 2:37,89 Minuten lief über 800 Meter in der Altersklasse U18 auf einen starken dritten Platz.
Im 800-Meter-Lauf der U20 verpasste Luca Neumeister zwar knapp die Zwei-Minuten-Marke aufgrund eines zu verhaltenen Beginns, sicherte sich aberden Sieg in guten 2:01,81 Minuten.
Die Mittelstreckenspezialistinnen Lene Neumann und Anouk Schöller nutzten dagegen die Bezirksmeisterschaften, um ihre Grundschnelligkeit über die kürzere 400-Meter-Distanz zu testen – und das Ergebnis lässt sich sehen: Lene Neumann gewann die U18 in persönlicher Bestzeit von 1:01,35 Minuten, Anouk Schöller folgte direkt dahinter mit ihrer eigenen Bestzeit von 1:02,40 Minuten. Bereits zwei Tage zuvor hatte Anouk Schöller in Essingen ihre ansteigende Form unter Beweis gestellt, als sie die 800 Meter der U18 in einer Saisonbestleistung von 2:26,97 Minuten gewann
Stabhochsprung in Essingen am 05.07.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Nicole Piott überrascht
3,70m aus der Wundertüte gezaubert!
Bericht von Jochen Eberhart :
In Essingen bei Aalen fand am Samstag ein Stabhochspringen statt, bei dem Nicole Piott sich in überragender Form präsentierte. Zwar musste sie fast zwei Stunden warten, bis sie sich einspringen konnte. Der Veranstalter hatte den Beginn auf 13 Uhr festgelegt mit einer Anfangshöhe von 1,70 Meter und angekündigt, dass bei 3 Meter eine Neutralisation gemacht wird. Eine Neutralisation bedeutet, dass alle Springer sich ganz am Anfang aufwärmen und einspringen, bei der vorher festgelegten Neutralisationshöhe (diesmal 3 Meter), der Wettkampf unterbrochen wird, um den Teilnehmern, die noch nicht begonnen haben, Gelegenheit zu geben, noch ein paar Sprünge über die Neutralisationshöhe zu machen. Als Nicole Piott rechtzeitig vor 13 Uhr zum Einspringen an die Anlage kam, wurde ihr mitgeteilt, dass es jetzt zwei Wettkämpfe geben wird, einen, der bei 1,70 Meter beginnt und einen, der bei 3 Meter beginnt. Immerhin war der erste Wettkampf nach 1,5 Stunden beendet und Nicole Piott machte ihre ersten Sprünge. Sie hatte ihre Anlauflänge im Training und am vergangenen Wochenende beim Wettkampf in Stuttgart festgelegt. Mit diesem Anlauf kam sie in Essingen überhaupt nicht zurecht. Ich erkannte, dass sie um fast einen halben Meter zu weit vorne absprang
. Bis die geeignete Anlauflänge gefunden war, brauchte sie schon drei Anläufe. Ohne Trainer, der beobachtet, wo sie ihr Sprungbein aufsetzt, wäre das fast nicht möglich gewesen.
Als Anfangshöhe hatte Nicole Piott 3,40 Meter gewählt und war überrascht, als sie plötzlich aufgerufen wurde. Von den Teilnehmern, die bei 3 Meter begonnen hatten, wollte niemand 3,30 Meter springen. Deshalb wurde von 3,20 Meter gleich auf 3,40 Meter gesteigert. Trotzdem überquerte Nicole Piott diese Höhe sicher im ersten Versuch. Für 3,50 Meter brauchte sie zwei Versuche, weil ihr Anlauf immer schneller wurde und der Stab sich als zu weich erwies. Nach einer Korrektur des Lattenabstands übersprang sie diese Höhe dennoch. Für die nun anstehenden 3,60 Meter empfahl ich ihr einen längeren Stab, mit dem sie noch nie gesprungen war. Das wäre beinahe schief gegangen, weil der Lattenabstand noch nicht passte. Ein Näherholen der Latte löste das Problem schließlich und im dritten Versuch fiel die Latte nicht herunter. Mit einer fast perfekten Technik gelangen Nicole Piott sensationelle 3,70 Meter. Für die folgenden 3,80 Meter war sie aufgrund der vielen Anläufe im Verlauf des Wettkampfs zu müde.
DM - Berglauf in Oberstdorf am 29.06.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Paul-auf-dem-Gipfel
(aw) Am Sonntagmorgen um 8 Uhr herrschte reger Andrang an der Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Besucher aus aller Welt wollten bei strahlend blauem Himmel den legendären Gipfel des Nebelhorns auf 2235 Metern Höhe erleben. Wanderer nahmen den Aufstieg zwischen drei (für Ambitionierte) und fünf Stunden in Angriff, während viele Gäste mit der Seilbahn bis zur Bergstation Höfatsblick (1932 Meter) fuhren und von dort die letzten 300 Höhenmeter zu Fuß bewältigten.
An diesem Tag fand jedoch ein ganz besonderes Spektakel statt: Über 600 Läufer traten beim als „Deutschlands härtester Berglauf“ bekannten Rennen an, das zugleich die Deutschen Berglaufmeisterschaften ausrichtete. Mit 9,7 Kilometern Länge und 1420 Höhenmetern bei durchschnittlich 15% Steigung war es eine wahre Tortur. Favorit Lukas Ehrle aus dem Schwarzwald wollte den Streckenrekord von 1:02:02 knacken. Bei Temperaturen um 32 Grad war es ein echter Härtetest.
Unter den Startern war auch der 19-jährige Paul Mittnacht aus Schwäbisch Hall (WGL Schwäbisch Hall/PostSG), der bei seinem Debüt in einem echten Vertical Race von Beginn an Respekt vor der Herausforderung zeigte. Trotz intensiver Trainingsläufe, darunter mehrfache Aufstiege des steilen „Bides“ bei Untersteinbach mit bis zu 22% Steigung, konnte ihn nichts wirklich auf die gnadenlosen Rampen des Nebelhorns vorbereiten.
Paul lief kontrolliert bis zur Seealpe (1280 m), spürte dann aber im brutalen Abschnitt bis zum Höfatsblick (mit bis zu 37 % Steigung) seine Waden, die unter der Dauerbelastung immer wieder zumachten, hielt aber mit einer konstanten Herzfrequenz von etwa 190 durch. Eine zusätzliche Herausforderung: Die Läufer mussten mitten durch eine Kuhherde, die den Weg blockierte. Auf dem letzten steinigen Abschnitt mit 30 % Steigung biss er sich durch, lief an Gleitschirmfliegern vorbei und erreichte erschöpft das Ziel: Platz 43 in 1:12:48, Rang vier in der U23-Klasse – knapp an den Medaillenrängen vorbei. Mit zwei weiteren Jahren in dieser Altersklasse wird Paul wertvolle Erfahrungen sammeln und im kommenden Jahr sicher noch stärker sein. An der Spitze pulverisierte Lukas Ehrle den Streckenrekord in einer phänomenalen Zeit von 59:31 – fast drei Minuten vor dem Zweitplatzierten. Beim Anblick des himmelragenden Gipfels ist es kaum vorstellbar, wie man dort so schnell hinauflaufen kann.
Regio Stuttgart 28.06.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Freude bei Aline Faller und Luca Neumeister
Gleich zwei WGL-Athleten stellen neue persönliche Bestleistungen auf
(aw) Am vergangenen Wochenende waren mehrere Athletinnen der WGL/PostSG bei unterschiedlichen Wettkämpfen im süddeutschen Raum am Start.BW - Jugend in Langensteinbach am 21./22.06.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Lene schafft auch die 1500m-Quali !
Und gewinnt SILBER!
Bei den diesjährigen BW Jugend Finals in Karlsbad-Langensteinbach war die WGL/PostSG Schwäbisch Hall mit drei Athletinnen vertreten: U20-Stabhochspringerin Aline Faller sowie die U18-Mittelstreckenläuferinnen Anouk Schöller und Lene Neumann.
Am Samstag ging Anouk Schöller bei heißen und windigen Bedingungen über die 800 Meter an den Start. Sie belegte in ihrem Zeitlauf den 4. Platz und wurde insgesamt Zwölfte mit einer Zeit von 2:32,74 Minuten. Nach einer schwierigen Phase gesundheitlicher Rückschläge und Formschwankungen war dieser Auftritt ein ermutigender Schritt nach vorn. Mit weiteren Wettkämpfen in den kommenden Wochen dürfte bei ihr mit deutlichen Leistungssteigerungen zu rechnen sein.
Weiteres Potential sieht auch Stabhochsprungtrainer Jochen Eberhart bei seinem Schützling Aline Faller, und dies, obwohl sie in Langensteinbach mit 3,20m eine neue persönliche Bestmarke aufstellen konnte und damit Vierte wurde. Da sie alle Höhen im ersten Versuch überqueren konnte, fehlten ihr in der Endabrechnung nur 10cm zur Bronzemedaille.
Am Sonntag folgte der Einsatz von Lene Neumann über 1500 Meter – bei weiterhin hohen Temperaturen, aber deutlich weniger Wind. Auf Platz 5 der Meldeliste geführt, präsentierte sich Neumann in starker Verfassung. Durch die Sommerpause im Fußball – sie spielt als Verteidigerin in der U17 des VfB Stuttgart in der DFB-Nachwuchsliga – konnte sie sich zuletzt - und zur Freude ihres Trainers Alexander Wilson - intensiver auf das Lauftraining konzentrieren.
Wie erwartet setzte sich Favoritin Lene Hirt direkt nach dem Start deutlich vom Feld ab. Neumann entschied sich für ein taktisches Rennen und hielt sich zunächst im Hauptfeld zurück. 200 Meter vor dem Ziel zündete sie dann ihren Turbo und sicherte sich im Schlussspurt damit die Silbermedaille – in einer neuen persönlichen Bestzeit und einem neuen WGL-Vereinsrekord von 4:54,01 Minuten.
Mit diesem Ergebnis hat sich Lene nun bereits in der dritten Disziplin, nach 800m und 2000mHindernis, für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert. Es wird keine leichte Entscheidung für Trainer und Athletin. Das Ziel wird wohl sein, bei den Titelkämpfen in Bochum im nächsten Monat die bestmögliche Platzierung zu erreichen.
Weitere Bilder ! - Zur Ergebnisliste!
MTV Meet-IN 2025 am 06.06.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Lene schafft auch die 2000m Hindernis-Quali
Nach ihrer in Pliezhausen zugezogenen Muskelverletzung kommt die 16-jährige Lene Neumann (WGL/PostSG) immer besser in Fahrt und versuchte sich deshalb erneut auf der 2000 Meter Hindernis-Distanz – diesmal außer Konkurrenz bei den Bayerischen U18-Meisterschaften in Ingolstadt. Ihr Ziel: die Qualifikationszeit von 7:40 Minuten für die Deutschen U18-Meisterschaften im Juli in Bochum zu unterbieten.
Das Wetter am Freitagabend sorgte für zusätzliche Spannung. Die Veranstalter warnten im Vorfeld, dass das Rennen bei einem aufziehenden Gewitter sofort abgebrochen werde. Letztlich konnte der Lauf jedoch bei leichtem Regen stattfinden. Neumann ging das Rennen mutig an und behauptete sich zunächst gut gegen ein starkes Teilnehmerfeld. In der zweiten Rennhälfte spürte sie jedoch die Nachwirkungen einer Erkältung, die sie die ganze Woche über begleitet hatte. Trotz schwerer Beine kämpfte sie sich ins Ziel und belegte mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 7:29,72 Minuten den vierten Platz. Damit hat sich Lene Neumann nach dem 1500-Meter-Lauf nun auch über ihre zweite Strecke für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert.
9. PUMA NITRO Lange Laufnacht - Karlsruhe am 31.05.2025
- Geschrieben von Heinz Comi
Lene Neumann schafft die DM - Norm!
Die 9. Auflage der Langen Laufnacht in Karlsruhe – das bedeutendste Bahnmeeting Süddeutschlands – lockte am Samstag erneut ein Rekordfeld an. Zahlreiche Spitzen- und Nachwuchsathleten aus ganz Europa nutzten die Gelegenheit, sich in einem internationalen Umfeld zu messen. Mit dabei: die beiden Nachwuchstalente des WGL/PostSG, Lene Neumann (U18) und Luca Neumeister (U20).
Das hochklassige Meeting, bekannt für seine strengen Meldekriterien, bietet Athletinnen und Athleten ab der U18 die Chance, sich auf internationalem Niveau zu beweisen. In den einzelnen Rennen sorgen eingesetzte Tempomacher dafür, dass das angestrebte Zieltempo optimal angelaufen werden kann.
Lene Neumann startete im dritten Zeitlauf über 800 Meter – nur zwei Wochen nach einer Muskelzerrung, die sie sich in Pliezhausen zugezogen hatte. Rund 300 Meter nach dem Start geriet sie heftig ins Straucheln, konnte sich jedoch gerade noch auf den Beinen halten. Bei 400 Metern lag sie mit flotten 1:06 Minuten etwas mutig im Soll, übernahm in der zweiten Runde kurzzeitig die Führung, musste auf der Zielgeraden jedoch dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und wurde Siebte. Ihre Zeit von 2:18,05 Minuten sichert ihr dennoch die Quali für die Deutschen U18-Meisterschaften im Juli in Bochum-Wattenscheid! Bereits am kommenden Freitag hat Lene über 2000 Meter Hindernis die nächste Chance auf eine weitere DM-Norm in einer zweiten Disziplin. Lenes Rennen kann man im Livestream auf YouTube verfolgen (ab ca. Minute 55):
https://www.youtube.com/watch?v=wCJi3mV3sCk
Dagegen erwischte Luca Neumeister in seinem 1500-Meter-Lauf leider einen rabenschwarzen Tag. Leicht erkältet und noch nicht ganz bei voller Stärke, konnte er das angestrebte Tempo früh nicht mitgehen und beendete das Rennen in 4:15,74 Minuten – rund zehn Sekunden über seiner Zielzeit. Doch die Saison ist noch jung, und mit zunehmender Gesundheit und Form werden sich sicher weitere Chancen bieten.
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