Aktuelle Termine:

Gemeldet:
25.05.2019  Sparkassenmeeting in Ellwangen:   Laura Haas, Lene Mittnacht

30.05.2019  34.Bönnigheimer Himmelfahrt-Sportfest: Manuela Herr, Nicole Butz,Tamineh Steinmeyer, Finja Ensinger

01.06.2019  BW U18 in Heilbronn: Alina Etzel, Stella Rubrech, Manuela Herr, Johanna Horlacher, Laura Haas

02.06.2019  Württ. U16 in Ludwigsburg: Laura Bürk, Tamineh Steinmeyer, Evelyn Sturm, Sophia Egner

 

Manuela Herr:  GOLD geht immer?

Ohne Fehlversuch 3,40m übersprungen!

Keine springt höher-Hallentitel verteidigt!

 

(hc) Keine Meisterschaft ohne Medaille! Man könnte fast meinen, dass sich die WGL Schwäbisch Hall dieses Motto auf ihre Fahnen geschrieben hätte. Nach den Erfolgen bei den Frauen, der U18 und den Schülern war die WGL/PostSG auch bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Klasse U20 in Tübingen mit einer Goldmedaille erfolgreich.

Vor einem Jahr in Heilbronn holte sich Manuela Herr (WGL/PostSG) den Landesmeistertitel in der Altersklasse U18, den sie nun in Tübingen auch in der Klasse U20 verteidigen konnte. Allerdings war es diesmal ein hartes Stück Arbeit und bedurfte höchster Konzentration. Die Siegerhöhe von 3,40m(Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung) übersprangen gleich drei Athletinnen. So war es ganz wichtig, dass Manuela Herr alle Höhen aufgrund ihrer sauberen und sicheren Technik im 1. Versuch überspringen konnte und somit ohne Fehlversuch blieb. Da eine Konkurrentin von der LG Region Karlsruhe bei ihrer Einstiegshöhe von 3,10m einen Fehlversuch hatte, blieb für sie nur Bronze. Besser machte es da ihre Karlsruher Vereinskollegin Julia Härlin, die sich bis einschließlich 3,40m keinen Fehlversuch leistete, was dazu führte, dass sie sich mit Manuela Herr höhengleich den Sieg teilen durfte.

Da die WGL-Athletin bei dieser Meisterschaft auf Nummer sicher gehen wollte, begann sie den Wettkampf bereits bei 2,80m. Damit hatte sie allerding mit neun Sprüngen mit Abstand die meisten Sprünge aller Konkurrentinnen zu absolvieren, was sich dann bei 3,50m bemerkbar machte. Herr ist sich sicher, dass sie mit mehr Power noch höher springen kann: „Dadurch dass ich so früh angefangen hatte, war ich dann bei 3.50m sehr kaputt und hatte schon schwere Beine. Der erste Versuch bei 3.50m ging noch und war auch sehr knapp, aber dann konnte ich einfach nicht mehr“, analysierte die 18-Jährige ihren Wettkampf selbstkritisch und nahm sich vor, mehr Vertrauen in das eigene Leistungsvermögen zu zeigen. Die fehlerlosen Sprünge dürften sie dabei unterstützen.

Nach dem Stabwettkampf konnte Manuela Herr im Diskuswettkampf ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Da sie die geforderte Norm für die Landesmeisterschaft hatte, trat sie auch an und erzielte als „Nichtspezialistin“ mit 32,46m eine sehr gute Weite. Damit war sie beste diskuswerfende Stabhochspringerin und belegte im Meisterschaftsfeld den 9. Platz.

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