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Finja Ensinger steigert sich

Auch die Stabhochspringerinnen der WGL Schwäbisch Hall mit ihrem Coach Jochen Eberhart waren am vergangenen Wochenende unterwegs, und zwar in Oberhaugstett im Schwarzwald.

Die beiden W14 Athletinnen Finja Ensinger und Helen Müller mussten sehr früh in Schwäbisch Hall losfahren, damit sie rechtzeitig in Oberhaugstett im Stadion sein konnten. Ihr Stabhochsprung-Wettkampf begann bereits um 10 Uhr. Insbesondere für Finja Ensinger hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Da sie in den letzten Wochen immer sicherer wurde und das Einspringen sehr gut klappte, wählte sie mit 2,70 Metern eine Anfangshöhe, die sie in dieser Höhe noch nie gewagt hatte. Diese Einstiegshöhe bewältigte sie souverän gleich im ersten Versuch. Doch bei der nächsten Höhe von 2,80 Metern begann ein großes Zittern, bis sie schließlich die Latte im dritten Versuch überquerte. 2,90 Meter im zweiten Versuch und 3,00 Meter im ersten gaben ihr so viel Selbstvertrauen, dass sie mit 3,10 Meter gleich im ersten Versuch eine neue Bestleistung sprang. Sie war damit noch als Einzige im Wettbewerb und durfte ihre nächste Höhe selbst bestimmen. Leider waren die 3,22 Meter dann doch noch ein wenig zu hoch. Immerhin hat Finja Ensinger mit ihren 3,10 Metern in der diesjährigen deutschen Bestenliste die zweitbeste Leistung aufzuweisen.

Die zweite W14 Springerin Helen Müller konnte in Oberhaugstett mit einer übersprungenen Höhe von 2,60 Meter nicht ganz an ihre Leistung vom Wettkampf in Schwäbisch Hall anknüpfen als sie 2,80 Meter überquerte. Doch auch sie ist in ihrer Altersklasse in allen Bestenlisten ganz weit vorne zu finden.

Tamineh Steinmeyer, Altersklasse W15, durfte etwas länger schlafen, weil ihr Wettkampf erst auf 12:30 Uhr angesetzt war. Sie traf dabei auf ihre Dauerkonkurrentin Lilly Samanski, die in der deutschen Bestenliste einen Platz vor Tamineh an erster Stelle rangiert. Mit einer Anfangshöhe von 3,10 Meter begann Tamineh den Wettkampf eher vorsichtig, übersprang allerdings alle weiteren Höhen im ersten Versuch. Erst bei 3,60 Meter scheiterte sie drei Mal, weil sie diese Höhe übermotiviert anging und zum Beispiel in ihrem dritten und letzten Versuch mit zu großen Schritten ca. 25 Zentimeter zu nah absprang. Heimtrainer Jochen Eberhart und Landestrainer Stephan Munz waren sich jedoch einig, dass bei Tamineh Steinmeyer noch einiges Potential nach oben vorhanden ist, was sich insbesondere bei ihrem Sprung über 3,50 Meter zeigte, bei dem sie die Latte haushoch überquerte. Am kommenden Samstag wird Tamineh in Leichlingen, südlich von Bochum, bei einem vom DLV organisierten Stabhochsprung Cup antreten, zu dem nur die besten deutschen Springerinnen der Altersklassen W14 und W15 zugelassen werden. Dort wird es wieder zu einem Kräftemessen mit Lilly